Ein Inhouse-Verkaufstraining beginnt mit einer klaren Analyse der aktuellen Situation zwischen dem Auftraggeber und dem Inhouse-Verkaufstrainer. Darauf aufbauend wird das Training individuell konzipiert. Davor sollte es noch eine kurze Feinabstimmung geben, um aktuelle Themen zu besprechen – vor allem, wenn die Auftragsklärung schon ein wenig her ist.
Ein Inhouse-Verkaufstraining geht in der Regel von 9:00 bis 16:00 Uhr. Zwischendurch sollte der Verkaufstrainer mindestens drei Pausen einplanen – zum Regenerieren und zum aktiven Austausch untereinander, um die Inhalte unterbewusst zu verankern und zu vertiefen. Als Ort kann man einen Seminarraum im Unternehmen selbst wählen oder sich bewusst für eine externe Location entscheiden. An einem anderen Ort entsteht oft die beste Kreativität. Zu vermeiden sind kleine, dunkle oder stickige Räume sowie Kino-Bestuhlung mit Tischen, die das Wachstum der Gruppe erheblich behindern.
In einem sehr guten Inhouse-Verkaufstraining wechselt der Verkaufstrainer zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Wissensvermittlung und aktivem Ausprobieren, und sorgt für ein interaktives Lernformat, das als besonders kurzweilig und mehrwertig empfunden wird. Im Verkaufstraining selbst sollte es nicht um Folienschlachten, vorgefertigte Skripte oder theoretische Methoden gehen, sondern um Umsetzung: Diese beginnt immer bei der eigenen Haltung und Einstellung, im Perspektivwechsel zum Kunden und in der eigenen Selbstreflexion. Erst dann kann ein sehr guter Inhouse-Verkaufstrainer sicherstellen, dass sein Wissen und Können auch von den Teilnehmern umgesetzt und ausprobiert werden.
Dann geht es um echte Gespräche, direkte Anwendung und klares, fokussiertes Feedback. Ziel ist, dass das Vertriebsteam nicht nur versteht, sondern direkt ins Handeln kommt und die Inhalte als für sich mehrwertig betrachtet.
Im Anschluss an das Inhouse-Verkaufstraining sollte ein professioneller Verkaufstrainer unbedingt eine Nachsorge anbieten, bei der das Training gemeinsam ausgewertet wird und aktiv Baustellen aufgezeigt sowie Empfehlungen gegeben werden, damit der Auftraggeber nachhaltig von der Begleitung profitiert.